Containerschiff aus Haifa sinkt nach Drohnenangriff im Schwarzen Meer
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Das unter liberianischer Flagge fahrende Containerschiff Contship Jet ist nach einem Angriff mit Seedrohnen vor Bulgarien im Schwarzen Meer gesunken. Es war von Haifa nach Constanța in Rumänien unterwegs. Der Untergang wurde am Donnerstag, dem 29. Oktober, gemeldet. Alle 18 Besatzungsmitglieder hatten das Schiff in Rettungsbooten verlassen und wurden gerettet; Tote oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Das Schiff wurde am Mittwoch, dem 28. Oktober, nahe Kap Kaliakra in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone angegriffen. Drei Seedrohnen trafen das Schiff und verursachten einen Brand, schwere Schäden an der Steuerbordseite und starke Schlagseite. Trotz anfänglicher Hoffnungen auf eine Stabilisierung sank es in der Nacht zum Donnerstag. Der Untergang erfolgte nach der Evakuierung der Besatzung, nicht während die Seeleute noch an Bord waren. Das Schiff transportierte 421 Container. Oren Kaspi, Vorsitzender des Arbeitnehmerkomitees von ZIM, erklärte als Reaktion auf den Angriff, die Reederei müsse israelisch bleiben. Er begründete seine Haltung mit dem Zusammenspiel von Boykotten, Sicherheitsbedrohungen und politischer Instabilität, denen die Schifffahrt ausgesetzt sei. Kaspi warnte außerdem, viele Einzelheiten des ungewöhnlichen Angriffs seien weiterhin unklar und würden noch untersucht. Seine Äußerungen begleiteten die Berichte über den Verlust des Schiffes und die sichere Evakuierung der Besatzung. Den Berichten zufolge ereignete sich der Angriff während der Fahrt von Israel zum rumänischen Hafen vor Bulgariens nördlicher Schwarzmeerküste.
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