Gesundheitsministerium warnt vor injizierbaren Fillern aus unkontrollierten Quellen
Veröffentlicht
Israels Gesundheitsministerium hat am 29. Oktober vor dem Kauf und der Verwendung injizierbarer Produkte für ästhetische Behandlungen aus unkontrollierten Quellen gewarnt. Vor etwa einem Monat wurden Tausende Packungen aus den Lagern von Vertriebshändlern gestohlen. Das Ministerium befürchtet, dass sie illegal an ästhetische Kliniken, Behandlungsinstitute und niedergelassene Ärzte in Israel verkauft werden könnten. Die Materialien müssten unter kontrollierten Bedingungen gelagert und transportiert werden, erklärte das Ministerium. Ob diese Bedingungen nach dem Diebstahl eingehalten wurden, könne es nicht gewährleisten. Die Verwendung von Produkten aus nicht autorisierten Quellen, ohne Aufsicht oder entgegen den Anweisungen könne ein „erhebliches Gesundheitsrisiko“ darstellen, so das Ministerium. Seine Erklärung warnt vor einer möglichen illegalen Vermarktung, bestätigt jedoch nicht, dass bestimmte Kliniken die fehlenden Produkte erhalten haben. Die Mitteilung nennt Stylage Special Lips Lido, Stylage XL Lido, Stylage L, Stylage M Lido, Stylage L Lido und Stylage XXL Mepi. Außerdem führt sie ein Produkt auf, dessen Name in der Erklärung des Ministeriums als „Radiessp“ geschrieben wird. Die Warnung betrifft die Herkunft und den Umgang mit den injizierbaren Materialien. Das Ministerium fordert Fachkräfte der ästhetischen Medizin auf, diese nur von autorisierten Lieferanten zu beziehen. Auch Patienten bittet das Ministerium zu prüfen, ob die bei ihrer Behandlung verwendeten Produkte aus regulierten, beaufsichtigten Quellen stammen. Meldungen über einen mutmaßlichen Vertrieb dieser Produkte, Materialien unbekannter Herkunft oder Nebenwirkungen nach ihrer Verwendung können an den Dienst Kol Habriut des Ministeriums unter *5400 gerichtet werden.
Quellen

Kommentare
Kommentare werden geladen …