Maris-Tech erhält Folgeauftrag für Videoverarbeitungsplatinen in Drohnen
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Maris-Tech hat am 29. Oktober einen Folgeauftrag eines israelischen Rüstungsunternehmens für Platinen seiner Neptune-Produktfamilie bekannt gegeben. Das Unternehmen aus Rehovot erklärte, die Platinen sollten seine Videoverarbeitungstechnologie in Missionscomputer an Bord unbemannter Luftfahrzeuge integrieren. Der Kunde wurde nicht genannt; Angaben zu Auftragswert, Stückzahl und Lieferplan fehlten. Nach Darstellung des Unternehmens ermöglichen die Platinen die Erfassung, Verarbeitung, Kodierung und Übertragung von Kameravideos innerhalb der bestehenden Rechnerarchitektur eines Luftfahrzeugs. Der Integrationsansatz berücksichtige die Beschränkungen fliegender Plattformen bei Größe, Gewicht und Energieverbrauch. Dies sind Fähigkeiten, die Maris-Tech seiner Technologie zuschreibt; die Mitteilung gab weder einen neuen operativen Einsatz bekannt noch benannte sie ein bestimmtes Luftfahrzeug, das die Platinen nutzt. Dem Auftrag gingen nach Angaben von Maris-Tech bereits Lieferungen an denselben Kunden voraus. Vorstandschef Israel Bar sagte: „Folgeaufträge sind für uns wichtig, weil sie die fortgesetzte Nutzung unserer Lösungen in Kundensystemen widerspiegeln.“ Das Unternehmen liefert Systeme für Videoverarbeitung und künstliche Intelligenz direkt am Einsatzort für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Seine Produkte sind für Drohnen, Boden- und Panzerfahrzeuge sowie Systeme abgesessener Kräfte vorgesehen. Einen konkreten nächsten Meilenstein für diesen Auftrag kündigte es nicht an.
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