Sara Netanyahu soll am Wahltag den kommissarischen Stabschef im Büro des Ministerpräsidenten zur Rede gestellt haben
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Sara Netanyahu soll am Wahltag, dem 27. Oktober, den kommissarischen Stabschef im Büro des Ministerpräsidenten, Ido Norden, zur Rede gestellt und ihm gesagt haben, er solle nicht ins Büro zurückkehren. Der Bericht wurde am Donnerstagabend, dem 29. Oktober, bekannt. Das Büro des Ministerpräsidenten dementierte die Einzelheiten des Berichts. Laut den im Bericht zitierten Quellen aus dem Büro ärgerte sich die Ehefrau des Ministerpräsidenten über Nordens Verhalten am Wahltag. Sara Netanyahu soll ihm gesagt haben: „Sie haben keinen Grund, ins Büro zurückzukehren; wegen Ihnen verlieren wir.“ Die Quellen schrieben ihr diese Äußerung zu; es handelte sich nicht um eine öffentliche Erklärung von ihr. Dieselben Quellen schilderten, Norden sei aus dem engsten Kreis des Ministerpräsidenten verdrängt worden. Er fahre nicht mehr bei Netanyahus Autofahrten mit und nehme nicht mehr an Besprechungen im kleinen Kreis teil. Der Bericht folgte auf eine Meldung vom Vorabend, wonach das Büro nach einem Nachfolger für Norden suche. Zu den neu bekannt gewordenen Vorwürfen gab das Büro ein Dementi ab. Nordens Wechsel in das Büro war bereits Monate zuvor angekündigt worden. Am 5. April erklärte Benjamin Netanyahu, Ziv Agmon werde seine Tätigkeit in den kommenden Tagen beenden, sobald Norden ihn ersetze. In Netanyahus Ankündigung hieß es, Norden werde bereits im Büro des Ministerpräsidenten eingearbeitet.
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