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Finanzministerium ordnet Vereinbarungen zur Verlegung von Treibstoffleitungen für den Ausbau der Küstenbahn an

Der Ausschuss des Finanzministeriums für Infrastrukturkoordination hat Israel Railways und zwei Unternehmen der Treibstoffinfrastruktur angewiesen, innerhalb von 30 Tagen Vereinbarungen zur Verlegung von Leitungen zu unterzeichnen. Damit bringt er den Ausbau der Küstenbahn voran. Die am 29. Oktober veröffentlichte Entscheidung betrifft den nationalen Infrastrukturplan 65A und Streitigkeiten mit EAPC und PEI über Arbeiten, die zur Freimachung der Bahntrasse erforderlich sind. Der Ausschuss entschied, dass Ausführungsvereinbarungen und Arbeiten voranschreiten müssen, während die Eintragung von Grundstücksrechten und offene finanzielle Streitfragen getrennt behandelt werden. Israel Railways muss die Unterlagen zu den Dienstbarkeiten innerhalb von 60 Tagen einreichen und die Eintragung innerhalb eines Jahres betreiben. Zudem muss das Unternehmen dem Ausschuss alle drei Monate über den Stand der Eintragung berichten. Ausschussvorsitzender Israel Malachi sagte, die Entscheidung stelle „den Nutzen für die Bürger und die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs in den Vordergrund“. EAPC hatte sich dagegen gewandt, Leitungen vor der Eintragung dauerhafter Dienstbarkeiten zu verlegen, darunter Rechte an etwa einem Kilometer Privatland. Das Unternehmen befürchtete, dass Zugangs- und Wartungsrechte ungeschützt bleiben könnten, falls die vorübergehende Enteignung zuvor ausläuft. Der Ausschuss wies den Einwand gegen seine Zuständigkeit zurück und folgte der Warnung der Bahn, dass weitere Verzögerungen das Projekt beeinträchtigen würden. Bei PEI sind unter anderem Zahlungen für technische Projektsteuerung und Aufsicht sowie die Verantwortung für die Untersuchung möglicherweise belasteter Böden bei der Stilllegung alter Treibstoffleitungen ungeklärt. Der Plan wurde im Dezember 2023 genehmigt und im Januar 2024 amtlich veröffentlicht. Israel Railways legte die ungelösten Streitfragen im Juni 2026 dem Ausschuss vor. Die jüngste Entscheidung setzt Fristen für Vereinbarungen und Eintragungen und ermöglicht zugleich die gesonderte Behandlung der übrigen Streitfragen; sie kündigt keine Eröffnung der ausgebauten Bahnstrecke an.

Quellen

Sekundärquellen:12
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