Brasilien behält im November die grüne Stromtarifstufe ohne Aufschlag bei
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Brasiliens Stromregulierungsbehörde ANEEL teilte am 30. Oktober mit, dass die Tarifampel im November 2026 auf Grün bleibt. Damit gilt dieselbe Stufe wie im Oktober. Für Verbraucher, die unter das System fallen, entsteht im November kein zusätzlicher Aufschlag aus diesem Mechanismus. Die Entscheidung betrifft diesen Zuschlag und hebt andere Bestandteile der Stromrechnung nicht auf. ANEEL begründete die Entscheidung mit günstigen Erzeugungsbedingungen, da die Niederschläge in den Regionen mit den wichtigsten Wasserkraftwerken zunehmen. Der Regen trage dazu bei, die Wasserstände der Stauseen auszugleichen. In ihrer Mitteilung erklärte ANEEL, „eine verstärkte Nutzung von Wärmekraftwerken wird nicht erforderlich sein“. Diese Anlagen erzeugen Strom nach Angaben der Behörde zu höheren Kosten. Das System der Tarifampel wurde 2015 eingeführt, um Veränderungen der Stromerzeugungskosten abzubilden. Nach Angaben des Ministeriums für Bergbau und Energie wird die Stufe monatlich anhand der Betriebsbedingungen des Stromsystems, der verfügbaren Erzeugungsressourcen, des Bedarfs an unterschiedlichen Energiequellen und der geschätzten Kosten zur Deckung der Nachfrage festgelegt. Auch die Wasserverfügbarkeit und die Bedingungen für die Erzeugung aus erneuerbaren Energien fließen in die Bewertung ein. Der Mechanismus gilt für Verbrauchsstellen, die von Verteilern im brasilianischen Nationalen Verbundsystem versorgt werden. Nach Angaben des Ministeriums umfasst dieses den Süden, Südosten, Zentralwesten, Nordosten und einen Teil des Nordens. Die veröffentlichten Sätze sehen bei Gelb einen Aufschlag von 0,01885 R$ je kWh vor, bei Rot Stufe 1 von 0,04463 R$ je kWh und bei Rot Stufe 2 von 0,07877 R$ je kWh. Die grüne Stufe im November enthält keinen dieser Aufschläge.
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