IDF und Schin Bet geben Tötung von vier Hamas-Mitgliedern im Süden Gazas bekannt
Veröffentlicht
Die IDF und der Schin Bet teilten am 30. Oktober mit, dass am Mittwoch, dem 28. Oktober, bei zwei Luftangriffen im Süden Gazas vier Mitglieder des militärischen Arms der Hamas getötet worden seien. In der gemeinsamen Erklärung wurde einer der Getöteten als Hamas-Kommandeur und ein weiterer als Mitglied der Nuchba-Einheit der Organisation bezeichnet. Laut der Erklärung wurde bei dem Angriff in Khan Younis das Nuchba-Mitglied Muhammad Alian Biyuk getötet. Bei einem gesonderten Angriff in Rafah wurden der Hamas-Kommandeur Hammam Jabr al-Sayed Abu Labda sowie die Mitglieder Mahmoud Abu Naama und Muhammad Hamad Shariki Sultan getötet. Die Mitteilung nannte alle vier Männer und verortete die beiden Operationen in unterschiedlichen Teilen des südlichen Gazastreifens. Die Sicherheitsbehörden erklärten, die Männer hätten während des Krieges, insbesondere in jüngster Zeit, Terroranschläge gegen israelische Soldaten und Zivilisten vorangetrieben. Sie warfen den Mitgliedern zudem vor, am Wiederaufbau der Fähigkeiten der Hamas gearbeitet und dabei systematisch gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben. Die Behörden beschrieben die Angriffe als Maßnahmen zur Beseitigung der von den Männern ausgehenden Bedrohung. In der Erklärung hieß es, die Truppen des Südkommandos blieben gemäß dem Abkommen stationiert. Die Sicherheitskräfte würden „weiterhin handeln, um jede Bedrohung zu beseitigen“, hieß es weiter. Damit legten sie ihre erklärte Haltung nach den beiden Operationen dar.
Quellen

Kommentare
Kommentare werden geladen …