Intel: Stillstand des Werks in Israel senkt Umsatz im vierten Quartal um 300 Millionen Dollar
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Intel teilte am 29. Oktober mit, dass der Stillstand seines Werks in Israel den Umsatz im vierten Quartal um etwa 300 Millionen Dollar senken werde. Während das Unternehmen die Störung der Halbleiterproduktion bewertete, berücksichtigte es in seinem Quartalsausblick zudem einen Effekt von rund 200 Basispunkten auf die Bruttomarge. Das Werk in Kiryat Gat produziert hauptsächlich Chips für Rechenzentren mit Intels 10nm-Fertigungsverfahren. Der Betrieb war seit zwei Wochen unterbrochen, und das Unternehmen prüfte noch, welche Wafer verwendet oder verkauft werden konnten. Vorstandschef Lip-Bu Tan sagte: „Unsere unmittelbare Priorität ist es, zusätzliche Liefermengen zu erschließen, um die außergewöhnliche Nachfrage nach unserer Xeon-Familie zu bedienen.“ Intel prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von 15 bis 16 Milliarden Dollar. Der Ausblick umfasste eine Non-GAAP-Bruttomarge von 38 %, einen Steuersatz von 11 % und einen Non-GAAP-Gewinn von 0,25 Dollar je Aktie. Diese Zahlen beschreiben die Gesamtprognose des Unternehmens einschließlich der Fertigungsstörung und nicht allein die Ergebnisse seines Betriebs in Israel. Die Angaben begleiteten die Ergebnisse des dritten Quartals mit einem Umsatz von 16,5 Milliarden Dollar, einem Plus von 21 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz der Sparte Data Center and AI erreichte 7,3 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 78 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Finanzvorstand David Zinsner sagte, Intel werde weiter in Kapazitäten und Betriebskapital investieren, um die Liefermengen zu erhöhen. Zugleich rechne er damit, dass die Schwäche des PC-Marktes mindestens bis zum Ende der ersten Hälfte des Jahres 2027 anhalte.
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