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Keshet beantragt gerichtlichen Aufschub für Wechsel eines Managers zu Channel 13

Keshet, der Betreiber von Channel 12, hat das Regionale Arbeitsgericht Tel Aviv gebeten, den Wechsel des Programmplanungsmanagers Itai Dankner zum Konkurrenten Channel 13 aufzuschieben. Mit dem Antrag will das Unternehmen seinen Arbeitsbeginn dort am 4. November 2026 verhindern und eine viermonatige Beschränkung für den Wechsel zu einem Wettbewerber durchsetzen. Nach Angaben von Keshet enthält Dankners Arbeitsvertrag diese Beschränkung. Das Unternehmen habe angeboten, ihn während des gesamten Zeitraums weiterzubezahlen. Erklärtes Ziel sei es, „vertrauliche, aktuelle Informationen von Wettbewerbswert zu schützen“. Keshet wirft Dankner vor, die Klausel zunächst anerkannt und um eine Verkürzung der Frist gebeten, später jedoch erklärt zu haben, er werde sie nicht einhalten. Laut Keshet arbeitet Dankner seit Januar 2019 für das Unternehmen und betreut sowohl kurzfristige als auch längerfristige Programmpläne. Zu seinen Aufgaben hätten die Beratung von Geschäftsführer Hilik Sharir sowie Geschäftsentwicklungsprojekte mit Bezug zur Nachrichtengesellschaft des Unternehmens gehört. Der Antrag beschreibt Zugang zu Planungen für etwa 18 Monate im Voraus, darunter Starttermine, Sendepläne, Folgenzahlen und in manchen Fällen Produktionskosten. Keshet erklärt außerdem, für die vier Monate nach seinem Ausscheiden seien zwei strategisch wichtige Programme zur Hauptsendezeit geplant, die er persönlich betreut habe. Dabei handelt es sich um die Argumente des Unternehmens für eine einstweilige Verfügung, nicht um gerichtliche Feststellungen. Dankner und Reshet hatten noch keine Stellungnahmen eingereicht, als am 29. Oktober über den Antrag berichtet wurde. Weder eine Entscheidung noch ein Verhandlungstermin wurde gemeldet.

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