Kolumbien meldet Beschlagnahmung von zwei Tonnen Kokain bei Marineeinsatz mit den USA in der Karibik
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Kolumbiens Marine hat bei einem gemeinsamen Einsatz mit den Vereinigten Staaten in kolumbianischen Karibikgewässern 2.001 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, wie Präsident Abelardo De La Espriella am 31. Oktober bekannt gab. Die Behörden hätten zwei Boote mit fünf Menschen an Bord abgefangen. In seiner Mitteilung bezeichnete er die Ladung als zwei Tonnen und schrieb die Beschlagnahmung der Marine zu. De La Espriella schätzte, dass der Einsatz kriminellen Organisationen mehr als 92 Millionen US-Dollar entzogen und verhindert habe, dass mehr als fünf Millionen Dosen auf die Straße gelangten. Diese Zahlen waren Schätzungen des Präsidenten zum Wert der Ladung und zu ihrer möglichen Verbreitung. „Wir werden nicht zulassen, dass sie unsere Meere nutzen, um die Welt mit Drogen zu überschwemmen“, sagte er. Er versprach außerdem, gegen Schmuggelrouten und die dahinterstehenden Finanzstrukturen vorzugehen. Nach Angaben des Präsidenten versuchten die Menschen an Bord während des Einsatzes, sich den Behörden zu entziehen, indem sie Pakete ins Meer warfen. Die Küstenwache suchte nach der Ladung und barg 80 Ballen mit 2.000 Paketen Kokain. De La Espriella erklärte, die fünf Besatzungsmitglieder und beide Boote seien nach dem Abfangen und der Bergung den zuständigen Behörden übergeben worden.
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