Sprecher der iranischen Armee kündigt Ankunft von Su-35-Jets nach dem Krieg an
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Ein Sprecher der iranischen Armee hat erklärt, Teheran habe den Kauf russischer Su-35-Kampfflugzeuge abgeschlossen und werde sie nach dem Krieg erhalten. Dies geht aus einem am Samstag, dem 31. Oktober, veröffentlichten Bericht hervor. Die Aussage beschreibt eine künftige Lieferung und verkündet keine bereits erfolgte Ankunft der Flugzeuge im Iran. Der Bericht nannte den Sprecher nicht und enthielt weder eine Stückzahl noch ein konkretes Lieferdatum. Er präzisierte auch nicht, auf welchen Krieg sich die Lieferbedingung bezog, und enthielt keine russische Erklärung, die den Zeitplan bestätigte. Die gemeldete Ankündigung lässt damit Zeitpunkt und Umfang der Lieferung offen. Der Iran hatte bereits Jahre zuvor einen Kaufvertrag angekündigt. Im März 2023 erklärte seine Vertretung bei den Vereinten Nationen, sie habe nach dem Ende der Beschränkungen für konventionelle Waffen im Oktober 2020 dem Kauf russischer Su-35-Kampfflugzeuge zugestimmt. Die Vertretung sagte, die Flugzeuge erfüllten ihre technischen Anforderungen, legte aber weder offen, wann die Vereinbarung zustande kam, noch wann Russland liefern würde. Weitere Einzelheiten des Geschäfts seien geheim. Irans militärische Zusammenarbeit hat auch Einwände hinsichtlich der regionalen Sicherheit ausgelöst. In einer nach Gesprächen in Riad im Februar 2023 veröffentlichten gemeinsamen Erklärung äußerten die Vereinigten Staaten und die Mitglieder des Golfkooperationsrats Besorgnis über Irans wachsende militärische Zusammenarbeit mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Sie bezeichneten die Verbreitung iranischer Waffen als ernste Bedrohung für die regionale Sicherheit und verpflichteten sich zu stärkerer Verteidigungszusammenarbeit und Interoperabilität, um iranische Aggression abzuschrecken. Die Erklärung unterstützte auch diplomatische Bemühungen gegen Irans destabilisierende Politik und nukleare Eskalation.
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