Israel knüpft Fusion von Kimberly-Clark und Kenvue an Verkauf des Damenhygienegeschäfts
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Israels Wettbewerbskommissarin hat der Übernahme von Kenvue durch Kimberly-Clark unter der Bedingung zugestimmt, dass Kimberly-Clark sein gesamtes israelisches Damenhygienegeschäft verkauft. Über die bedingte Genehmigung wurde am Sonntag, dem 1. November, berichtet. Käufer muss ein von der Kommissarin genehmigter unabhängiger Dritter sein. Der Kaufvertrag muss vor Abschluss der internationalen Fusion unterzeichnet werden. Die Prüfung der Wettbewerbsbehörde ergab, dass die Unternehmen zu den drei größten Wettbewerbern auf Israels Markt für Damenhygiene gehören und bei Tampons bedeutende Marktpositionen haben. Bei einem Zusammenschluss ohne Abhilfemaßnahme blieben nur zwei große Wettbewerber übrig. Die Behörde befürchtete, dass der daraus folgende Rückgang des Wettbewerbs zu höheren Verbraucherpreisen führen könnte. Kimberly-Clark vertreibt in Israel Einwegprodukte für die Damenhygiene unter den Marken Kotex und Lily. Zu Kenvues Produkten gehören Tampons von o.b. und Slipeinlagen von Carefree, die über Vertriebspartner auf den israelischen Markt gelangen. Diese Geschäftsbereiche stehen im Mittelpunkt der Wettbewerbsbedenken, die den vorgeschriebenen Verkauf begründen. Weitere Auflagen sollen die Fähigkeit des Käufers erhalten, unabhängig im Wettbewerb zu bestehen. Als nächster vorgeschriebener Schritt muss vor Abschluss der weltweiten Transaktion eine Vereinbarung mit einem Käufer getroffen werden, der die Anforderungen der Kommissarin erfüllt. Kimberly-Clark ist in Israel auch in den Bereichen Babypflege, Erwachseneninkontinenz und Papierprodukte tätig; die Veräußerungsauflage betrifft die Damenhygiene. Die Genehmigung bedeutet nicht, dass die Fusion oder der vorgeschriebene Verkauf bereits abgeschlossen ist.
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