Stadtrat in Beerscheba fordert Ausschluss Kushmaros von städtischen Veranstaltungen bis zu einer Entschuldigung
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Der Beerschebaer Stadtrat Yair Shushan hat die Generaldirektorin der Stadtverwaltung, Liz Ovadia, gebeten, dem Fernsehmoderator Danny Kushmaro keine städtischen Moderations- und Kommentierungsaufträge zu erteilen, bis er sich ausdrücklich entschuldigt. In einem auf den 2. November datierten Schreiben schloss Shushan die Gedenkfeiern zum Tag der Gefallenen und weitere offizielle Stadtveranstaltungen ein. Seine Forderung umfasst von der Stadt bezahlte Auftritte ebenso wie ehrenamtliche Mitwirkung auf städtischen Bühnen. Shushan begründete seine Forderung mit Äußerungen, die Kushmaro nach seinen Angaben in der Ausgabe von Ulpan Shishi vom 30. Oktober über das Viertel Mishor Hagefen in Ofakim und das Wahlverhalten seiner Bewohner gemacht hatte. Das Schreiben legt Shushans Beschwerde über diese Äußerungen dar; es belegt nicht, dass Beerscheba die von ihm geforderte Einschränkung beschlossen hat. Shushan schrieb, er wende sich als Stadtratsmitglied und im Namen von Bewohnern, die ihn kontaktiert hätten, an Ovadia. Zur Begründung erklärte Shushan, in Beerscheba lebten Likud-Wähler und Menschen mit anderen politischen Ansichten, die um dieselben Gefallenen trauerten und unabhängig von ihrer Wahlentscheidung Respekt verdienten. „Die Forderung betrifft ausschließlich städtische Bühnen“, schrieb er und unterschied städtische Aufträge von Kushmaros allgemeiner Meinungsfreiheit. Abschließend bat er Ovadia um eine Antwort und eine Mitteilung über die Entscheidung der Stadtverwaltung.
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