Ben Gvir beantragt beim Obersten Gericht die Aufhebung der Beschränkung seiner Eingriffe bei Demonstrationen
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Der Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben Gvir hat am 2. November beim Obersten Gericht in seiner Funktion als Hoher Gerichtshof einen Eilantrag eingereicht. Er verlangt die Aufhebung einer einstweiligen Anordnung, die seine Einflussnahme auf Demonstrationen begrenzt. Der Antrag wendet sich gegen die Grenzen seiner Aufsicht über das Vorgehen der Polizei und erhebt Vorwürfe gegen Polizeichef Danny Levy. Diese Vorwürfe geben die Darstellung des Ministers wieder, keine Feststellungen des Gerichts. Ben Gvir behauptet, Levy habe Einsatzkräfte sowie Regional- und Bezirkskommandeure direkt kontaktiert und ihnen schon vor Beginn von Demonstrationen den Einsatz von Schlagstöcken und Blendgranaten angeordnet. Er argumentiert, diese Anweisungen hätten die Befehlskette und polizeiliche Verfahren umgangen, und wirft dem Polizeichef vor, übermäßige Gewalt gegen haredische Demonstranten angeordnet zu haben. Der Antrag behauptet außerdem, Levy habe Regionalkommandeure ohne Zustimmung des Ministers versetzt, sei Lagebesprechungen und regelmäßigen Treffen ferngeblieben und kürzlich ins Ausland gereist, ohne Ben Gvir zu informieren oder dessen Zustimmung einzuholen. Er nennt die Versetzung von Chief Superintendent Elad Klein aus der Region Dan in die Region Ayalon. Laut Ben Gvir hatte Klein Kontakt zu haredischen Vertretern gehalten, um Spannungen abzubauen. Über seinen Anwalt Zeev Wolf argumentiert Ben Gvir, die Aufhebung der Beschränkung würde ihm erlauben, als „verantwortungsbewusster Erwachsener“ zu handeln, übermäßige Gewalt einzudämmen und das Demonstrationsrecht zu schützen. Er behauptet auch eine ungleiche Durchsetzung von Regeln gegenüber haredischen und linken Demonstranten. Als nächsten Schritt verlangt er die dringende Aufhebung der gerichtlichen Beschränkung. Der Antrag begründet seine Forderung nach stärkeren ministeriellen Eingriffen; er ist keine Gerichtsentscheidung, die diese gewährt.
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