Umweltministerium gibt Strafen von 1,13 Millionen Schekel wegen Jerusalemer Tankstelle bekannt
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Das Umweltschutzministerium gab am 2. November bekannt, gegen Delek Menta Roadside Retail Ltd. wegen Mängeln bei den Luftreinhaltungsmaßnahmen an der Tankstelle Mifgash Oranim in der Pierre-Koenig-Straße in Jerusalem Verwaltungsstrafen von insgesamt 1.132.320 Schekel verhängt zu haben. Die Strafen wurden im September nach einer Inspektion im Oktober 2024 verhängt. Das Ministerium stellte drei Verstöße fest: unzureichende Aufzeichnungen aus der kontinuierlichen Überwachung der Kraftstoffdampf-Rückgewinnungsanlage, zu selten durchgeführte regelmäßige Prüfungen und fehlende Dichtungen an den Füllöffnungen unterirdischer Lagertanks. Die Gesamtsumme umfasst drei nach den geltenden Vorschriften herabgesetzte Strafen. Dr. Yitzhak Kedem, Leiter der Verkehrsabteilung des Ministeriums, sagte: „Mängel bei Abdichtung, Überwachung oder Kontrolle sind keine rein technische Angelegenheit.“ Nach Angaben des Ministeriums können ordnungsgemäß funktionierende Rückgewinnungsanlagen, Überwachung und Abdichtung die Emissionen von Kraftstoffdämpfen um etwa 85 % reduzieren. Diese Dämpfe enthalten flüchtige organische Verbindungen, darunter das giftige und krebserregende Benzol. Das Unternehmen berichtete, die Dampf-Rückgewinnungsanlage ersetzt und Dichtungen eingebaut und damit einen Teil der Mängel behoben zu haben. Die Mitteilung beschreibt somit sowohl die finanziellen Sanktionen als auch die vom Betreiber gemeldeten Korrekturarbeiten. Sie besagt nicht, dass sämtliche bei der Inspektion festgestellten Mängel behoben wurden.
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