Yossi Cohen kritisiert saudischen Kronprinzen bei Gipfel in Tel Aviv
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Der frühere Mossad-Direktor Yossi Cohen stellte die Reife des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman infrage und sagte eine weitere gezielte Militäroperation gegen Iran voraus. Er beantwortete am Montag, dem 2. November, Fragen beim Taglit Global Business Summit in Tel Aviv. Seine Äußerungen betrafen die saudische Führung, Irans Fähigkeiten und die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Vereinigten Staaten. Auf die Frage nach dem Kronprinzen und etwas, das die Menschen möglicherweise nicht über ihn wüssten, antwortete Cohen: „Offenbar ist er nicht reif genug.“ Anschließend bat er darum, nicht zitiert zu werden. Zu Iran sagte Cohen, das Land entwickle seine Fähigkeiten weiter und baue möglicherweise Anlagen wieder auf. Er argumentierte, Teheran verhandle nicht in gutem Glauben, und erklärte, US-Präsident Donald Trump bestehe auf einem zufriedenstellenden Abkommen, statt ein schlechtes zu akzeptieren. Cohens Erwartung einer weiteren gezielten Operation war eine Prognose und kein angekündigter Zeitplan für militärisches Handeln. Cohen lobte auch die israelisch-amerikanische militärische Zusammenarbeit gegen Irans nukleare Fähigkeiten, dessen Fähigkeiten im Bereich ballistischer Raketen und die damit verbundenen industriellen Kapazitäten. Er bezeichnete sie als eine Zusammenarbeit, die Israel lange angestrebt habe. Anlagen seien zerstört und iranische Fähigkeiten geschädigt worden. Zur Frage der iranischen Regierung wies er die Vorstellung zurück, dass ausländische Mächte sie stürzen könnten. Veränderungen müssten von den Iranern selbst ausgehen, sagte er und verwies auf die Gefahr, der Demonstranten ausgesetzt seien.
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