Arkia-Eigentümer warnen vor Anteilsverwässerung bei ausbleibender Beteiligung der Beschäftigten an Finanzierungsrunde
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Die Nakash-Eigentümer von Arkia warnten am Dienstag, dass sich der Anteil der Beschäftigten als Aktionäre verringern könnte, wenn sie sich nicht an einer neuen Kapitalzufuhr beteiligen. Die Warnung stand in einem im Namen der Eigentümer versandten Brief, nachdem Beschäftigte gegen geplante Änderungen bei der Finanzierung der Fluggesellschaft und den Beschäftigungsbedingungen protestiert hatten. Die Eigentümer erklärten, die Fluggesellschaft benötige dringend zusätzliches Eigenkapital und könnte ohne eine weitere Investition an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten. In ihrem über Rechtsanwalt Ofer Shapira von Shibolet versandten Brief argumentierten sie, die Aktionäre sollten entsprechend ihren Beteiligungen beitragen. Ein staatlicher Zuschuss setze eine entsprechende Gegenfinanzierung voraus, und auch weitere Finanzierung sei von Eigenkapital statt von Krediten abhängig. Diese Finanzierungsbedingungen wurden als Darstellung der Eigentümer wiedergegeben. Die Beschäftigten halten über ihre Holdinggesellschaft Tut etwa ein Fünftel von Arkia. Sie lehnen eine weitere Verwässerung ab und erklären, eine Umstrukturierung könnte vor einem möglichen Verkauf sowohl ihre Arbeitnehmerrechte als auch ihren Einfluss schwächen. Die Eigentümer halten dagegen daran fest, dass Aktionäre ihren prozentualen Anteil durch Teilnahme an der Finanzierungsrunde bewahren können. Beschäftigte demonstrierten am Dienstag zuvor vor den Büros der Fluggesellschaft und drohten mit einem Arbeitskampf und Streik, falls die umstrittenen Maßnahmen fortgesetzt werden. Ihre Gewerkschaft verlangte, Umstrukturierung und Anteilsverwässerung vor Verhandlungen auszusetzen, erklärte sich aber weiterhin gesprächsbereit. Die Berichte bestätigten nicht, dass ein Streik begonnen hatte.

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