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Assuta Ashdod: Jugendliche erholt sich nach lebensbedrohlichen Grippekomplikationen

Das Krankenhaus Assuta Ashdod teilte am 3. November mit, dass sich eine 17-Jährige, die wegen lebensbedrohlicher Grippekomplikationen ins Krankenhaus kam, nach etwa einer Woche auf der Kinderintensivstation erholt. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag ist sie wach, isst selbstständig und beginnt wieder zu gehen. Die invasive maschinelle Beatmung wurde beendet, sie benötigt aber weiterhin eine gewisse Atemunterstützung und weitere Behandlung. Die Jugendliche hatte keine Vorerkrankungen und war in dieser Saison noch nicht gegen Grippe geimpft worden. Ihre Erkrankung entwickelte sich zu einer Lungenentzündung und einer schweren Infektion. Ihre Atmung verschlechterte sich rasch, und der Blutdruck sank gefährlich ab. Das Team behandelte sie mit Sedierung, maschineller Beatmung und Medikamenten zur Kreislaufunterstützung sowie Atemphysiotherapie und Geräten, die ihr beim Atmen und Abhusten halfen. Zunächst besserte sich ihr Blutdruck, danach ihre Atmung. Dadurch konnten die Ärzte sie aufwachen lassen und die invasive Beatmung beenden. Dr. Noa Rosenfeld, Leiterin der Kinderintensivstation, würdigte die gemeinsame Arbeit des ärztlichen Teams und des Pflegepersonals. Sie warnte, dass Grippe auch für ansonsten gesunde Kinder und Jugendliche gefährlich werden könne. Der Vater der Patientin, der anonym bleiben wollte, dankte dem Personal und sagte, die Familie lasse sich normalerweise impfen, sei in diesem Jahr jedoch noch nicht dazu gekommen. Als Nächstes werden Physiotherapie und Atemrehabilitation fortgesetzt. Eine Verlegung von der Intensivstation hängt von weiteren Fortschritten ab. Die gemeldete Besserung bedeutet noch keine Entlassung aus dem Krankenhaus und auch kein Ende der Atembehandlung.

Quellen

Sekundärquellen:12
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