Bauunternehmer Ran Yanai schlägt beaufsichtigte Rückkehr palästinensischer Arbeitskräfte und Kreditfonds für Wohnungsbau vor
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Ran Yanai, Geschäftsführer und Miteigentümer des Bauunternehmens Z.F., hat in einem am 3. November veröffentlichten Interview ein Maßnahmenpaket zu Arbeitskräften, Finanzierung und Unterstützung für Wohnungskäufer vorgeschlagen. Er forderte die nächste Regierung auf, drei von ihm benannte Hemmnisse im Bauwesen anzugehen: den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, den teuren oder erschwerten Zugang zu Krediten und die nachlassende Wohnungsnachfrage. Yanai forderte, eine geregelte Rückkehr palästinensischer Bauarbeiter zu prüfen, abhängig von sicherheitspolitischen Entscheidungen, den erforderlichen Genehmigungen und einer engen Überwachung. Er sprach sich auch für Berufsausbildung und alternative Quellen für Arbeitskräfte aus. Diese Maßnahmen stellte er neben die vorgeschlagene Rückkehr und erklärte, die Branche solle eine Abhängigkeit von einer einzigen Gruppe von Arbeitskräften vermeiden. Bei der Finanzierung schlug Yanai einen speziellen Baukreditfonds vor, der über klare Finanzierungs- und Risikokontrollmechanismen Darlehen zu angemessenen Konditionen anbieten soll. Der Fonds solle Bauunternehmen helfen, ihren Bedarf an Betriebskapital zu decken und laufende Projekte fortzusetzen, um Bauverzögerungen durch Liquiditätsprobleme zu verhindern. Der Fonds gehört zu den Maßnahmen, die er mit der Arbeitskräftepolitik und der Unterstützung für Käufer abstimmen möchte. Für Haushalte schlug Yanai gezielte Zuschüsse für junge Paare und Erstkäufer von Wohneigentum vor, gestützt auf klare Anspruchskriterien und ihre finanzielle Lage. Die Unterstützung solle den Zugang zu Wohnraum verbessern, statt vollständig in höheren Preisen aufzugehen. Yanai betonte den Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Arbeitskräften, der Projektfinanzierung und der Kaufkraft und sagte: „Die drei Maßnahmen sollten gemeinsam vorangebracht werden.“
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