Frankreich drohen Bahnstörungen durch landesweiten Gewerkschaftsstreik für höhere Löhne
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Frankreich war am Donnerstag, dem 5. November, von Störungen im Bahnverkehr betroffen, nachdem Gewerkschaften zu einem landesweiten Streik und Demonstrationen für Löhne und öffentliche Dienstleistungen aufgerufen hatten. Laut Betriebshinweis der SNCF sollte der TGV-Verkehr leicht beeinträchtigt sein, wobei mindestens neun von zehn Zügen verkehren sollten. Auch bei Intercités, regionalen TER-Zügen und im Pendlerverkehr der Île-de-France war mit Störungen zu rechnen. CFDT, CGT, FO, UNSA und FSU riefen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und der Privatwirtschaft, junge Menschen und Rentner zur Teilnahme auf. In ihrer gemeinsamen Erklärung forderten sie sofortige Lohnverhandlungen, gleiche Bezahlung für Frauen und Männer, höhere Renten, bessere Besoldungstabellen im Staatsdienst sowie höhere Mindestlöhne und Sozialleistungen. Die aktuelle Mobilisierungsseite der CGT forderte die Beschäftigten auf, den „Streik auszuweiten“. Der Betriebsplan der Bahn sah zu bestimmten Pendlerzeiten jeden zweiten Zug zwischen Paris Gare de Lyon und Montargis sowie zwischen Paris Gare de Lyon und Montereau vor. Der italienische Infrastrukturbetreiber RFI warnte ebenfalls, der SNCF-Streik könne auf der Regionalstrecke Ventimiglia–Breil–Limone–Cuneo zu Verspätungen, Zugausfällen, Angebotsänderungen und verkürzten Fahrten führen. Der gemeinsame Gewerkschaftsaufruf wurde am 5. Oktober unterzeichnet, nach Streiks und Demonstrationen im öffentlichen Dienst am 29. September. Er verlangte auch zusätzliche Mittel für öffentliche Dienstleistungen und Investitionen in die Industrie und den ökologischen Wandel. Die Gewerkschaften argumentierten, der Haushaltsentwurf werde Sozialleistungen und die Bezüge im Staatsdienst einfrieren und die soziale Absicherung schwächen. Dies ist die Kritik der Gewerkschaften am Haushalt, neben ihren Forderungen nach besseren Bedingungen für Studierende.

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