Gafinovitz sieht ihre Olympia-Ambitionen für Los Angeles durch Finanzierungslücke bedroht
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Die israelische Straßenradsportlerin Rotem Gafinovitz sagt, sie werde möglicherweise ihre Karriere beenden, wenn sie nicht die nötige finanzielle Unterstützung für ihr Ziel der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles erhält. In einem neu veröffentlichten Interview sagte die 34-jährige Teilnehmerin der Olympischen Spiele in Paris, sie benötige mindestens 200.000 Euro, um unter den von ihr für notwendig gehaltenen Bedingungen weiter an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Gafinovitz sagte, mit rund 30.000 Euro sei eine weitere Olympiateilnahme vielleicht möglich, doch sie wolle ernsthaft um Ergebnisse kämpfen und nicht einfach nur dabei sein. „Wenn die finanzielle Unterstützung nicht kommt, werde ich loslassen“, sagte sie. Als Hindernis beschrieb sie den persönlichen Aufwand und die Energie, die eine Fortsetzung erfordere, und nicht ihr Alter. Im selben Interview erhob Gafinovitz den Vorwurf, das britische Team HESS Cycling habe ihren Vertrag wegen ihres israelischen Passes auflösen wollen. Als ihr Agent anrief, habe ihr Vertrag noch ein weiteres Jahr gegolten. Auf ihr Nachfragen habe er ihre Staatsangehörigkeit als Grund genannt. Sie habe sich sofort entschieden, nicht mit dem Team weiterzumachen. Ein Datum der Vertragsauflösung nannte sie in ihrer Schilderung nicht. Gafinovitz sagte, der Vorfall habe sie sportlich beeinträchtigt. Sie habe ihre Teilnahme an der in jener Woche stattfindenden Weltmeisterschaft abgesagt und noch kein anderes Team gefunden. In Paris 2024 belegte sie Platz 77 und organisierte nach eigener Darstellung große Teile ihrer Olympiavorbereitung selbst, darunter ein Höhentrainingslager ohne begleitenden Trainer oder Physiotherapeuten. Seitdem hat sie Kurse an der Open University und einen Trainerkurs in Wingate belegt und die Arbeit in einem Projekt für paralympischen Sport aufgenommen. Ihr Ziel, in Los Angeles an den Start zu gehen, hält sie weiter aufrecht.

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