Heimatfrontkommando prüft laut Bericht Möglichkeiten zur Warnung der Bevölkerung bei einem Konflikt mit Iran
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Das Heimatfrontkommando hat nach Angaben einer ungenannten Militärquelle kürzlich untersucht, wie Zivilisten zu Beginn verschiedener möglicher Konflikte unter Beteiligung Irans gewarnt und vorbereitet würden. Die am 5. November veröffentlichte Information betrifft Planungsgespräche, deren genaues Datum nicht genannt wurde. Sie kündigt weder eine neue öffentliche Warnung noch eine Aufforderung zum Aufsuchen von Schutzräumen an. Der Quelle zufolge prüften die Kommandeure die Szenarien getrennt und überlegten, wie sie die Zivilbevölkerung jeweils erreichen könnten. Zu den verfügbaren Kanälen gehören Sirenen, Warnungen an Mobiltelefone, Unterbrechungen des Fernseh- und Radioprogramms sowie Fernsehauftritte von Vertretern des Heimatfrontkommandos, die die Entwicklungen erläutern. Auch Möglichkeiten einer teilweisen Warnung wurden besprochen. Zu den untersuchten Situationen gehörten ein zuerst beginnender US-Angriff und ein iranischer Überraschungsangriff auf Israel. Die Quelle beschrieb sie als unterschiedliche Umstände, die Vorbereitung erfordern, und kündigte damit nicht an, dass einer davon eintreten werde. Erörtert wurden auch Unterschiede zwischen früheren Konfrontationen, bei denen Israel einen Angriff begann, und solchen, bei denen die Vorbereitung der Bevölkerung von Medienberichten abhing, während Iran beabsichtigten Beschuss ankündigte. Die Quelle sagte, vorgesehen sei die Nutzung der geografischen Warnpolygone, die während der Operation Brüllender Löwe eingerichtet wurden. Damit würden Aufforderungen zum Aufsuchen von Schutzräumen auf die Bevölkerung des Gebiets beschränkt, in dem ein Einschlag erwartet wird. Die Quelle erklärte außerdem, in jedem Szenario werde Zeit zur Vorbereitung der Heimatfront eingeräumt. Ein Termin für einen weiteren Angriff oder eine Änderung der derzeitigen Anweisungen an die Bevölkerung wurde nicht gemeldet.


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