Kozo Tashima kündigt Kandidatur für FIFA-Präsidentschaft mit Unterstützung des JFA an
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Kozo Tashima, Ehrenpräsident des japanischen Fußballverbands JFA und Mitglied des FIFA-Rats, hat am 5. November angekündigt, Gianni Infantino bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten herausfordern zu wollen. Er sprach nach einer Vorstandssitzung des JFA in Tokio mit Reportern. Dort hatte der Verband einstimmig beschlossen, seine Kandidatur zu unterstützen. Die Wahl ist für den 18. März 2027 in Rabat in Marokko angesetzt. Der 68-jährige Tashima sagte, er habe seine endgültige Entscheidung in der Vorwoche getroffen und sei für die volle Unterstützung des Verbands dankbar. Er beschrieb seine Kandidatur als Versuch, die im japanischen Fußball entwickelten Werte der Ehrlichkeit, solider Grundsätze und Aufrichtigkeit in den internationalen Fußball einzubringen. „Was die FIFA jetzt braucht, sind diese Werte, die wir bewahrt haben“, sagte Tashima. Das Vorhaben gehe über Sieg oder Niederlage bei der Wahl hinaus. JFA-Geschäftsführer Kazuyuki Yukawa bestätigte die einstimmige Unterstützung des Vorstands. Die personellen und praktischen Vorkehrungen für den Wahlkampf müssten jedoch noch besprochen werden. Auf die Frage, ob der Verband die Kosten übernehmen werde, sagte er, dies könne er derzeit nicht beantworten. Tashima muss vor Ablauf der Bewerbungsfrist am 18. November Nominierungen von fünf Mitgliedsverbänden erhalten; diesen Schritt hat er noch nicht abgeschlossen. Vor der Bekanntgabe seiner Entscheidung sprach Tashima beim Kongress des Asiatischen Fußballverbands im vergangenen Monat in Tokio mit UEFA-Funktionären. Auch der frühere Schweizer Nationalspieler Ramon Vega hat seine Kandidatur erklärt. Infantino strebt die Wiederwahl an.

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