Marokko begeht Jahrestag des Grünen Marsches nach Ende der UN-Mission
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Marokko hat am 6. November des 51. Jahrestags des Grünen Marsches gedacht, wenige Tage nachdem die Mission der Vereinten Nationen in der Westsahara ihren Betrieb eingestellt hatte. Das Außenministerium würdigte den Jahrestag als Symbol für die Beziehung zwischen der Monarchie und dem marokkanischen Volk. Die UN bekräftigten unterdessen das Selbstbestimmungsrecht der Menschen in der Westsahara. Die marokkanische Regierung erklärte in ihrer Darstellung des Jahrestags, etwa 350.000 Freiwillige seien am 6. November 1975 dem Aufruf von König Hassan II. gefolgt und hätten an dem Marsch teilgenommen. Sie erinnerte auch daran, dass am 28. Februar 1976 in Laayoune die marokkanische Flagge gehisst wurde. Diese Darstellungen spiegeln Marokkos Position zu dem Gebiet wider, dessen Zukunft weiterhin Gegenstand der UN-Diplomatie ist. UN-Generalsekretär António Guterres erklärte, der Abzug von MINURSO, der 1991 eingerichteten UN-Mission, „hebt diese unveräußerlichen Rechte nicht auf“. Seine Erklärung bestätigte, dass die Mission ihre Tätigkeit eingestellt hatte, nachdem der Sicherheitsrat ihr Mandat nicht verlängert hatte. Er würdigte ihre 35 Dienstjahre und die 20 Missionsangehörigen, die während ihres Einsatzes starben, und rief angesichts der Gefahr einer erneuten Eskalation zur Zurückhaltung auf. Die Abwicklungsphase der UN begann am 1. November 2026. Ein kleineres Team unter der Leitung der Hauptabteilung Operative Unterstützung kümmert sich um die Rückgabe von Vermögenswerten der beitragenden Länder und die Verwertung von UN-Ausrüstung. Die UN erklärten, sie würden den Dialog weiterhin über Guterres’ persönlichen Gesandten Staffan de Mistura unterstützen.

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