Syrische Berater helfen bei Ausbildung saudischer und jemenitischer Kräfte, sagen Vertreter
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Syrisches Personal leistet in Saudi-Arabien militärische Beratung und Ausbildung. Das geht aus den Angaben zweier syrischer Militärquellen und eines hochrangigen US-Vertreters in einem am 6. November veröffentlichten Bericht hervor. Der US-Vertreter sagte, die Teams unterstützten die Ausbildung saudischer und jemenitischer Einheiten innerhalb des Königreichs. Die syrischen Quellen berichteten, dass in den vergangenen Wochen Dutzende Angehörige dorthin gereist seien und ihre Rolle über die Ausbildung hinausgehen könnte. Ein syrischer Diplomat mahnte, „jede Andeutung militärischer Entsendungen ist in diesem Stadium verfrüht“. Er beschrieb die Zusammenarbeit als Beratung, Ausbildung und Austausch von Fachwissen. Ein saudischer Vertreter sagte, ihr Hauptzweck sei die Unterstützung bei der Umstrukturierung der syrischen Streitkräfte. Zugleich könne Saudi-Arabien von syrischer Kampferfahrung profitieren. Gemeinsame Übungen liefen bereits, weitere seien geplant. Der US-Vertreter sagte, Washington habe zur Vorsicht vor einem tieferen Engagement im Jemenkrieg gemahnt. Die saudische Regierung, Syriens Verteidigungsministerium, das US-Außenministerium, Jemens Regierung und die Huthis antworteten nicht auf die im Bericht genannten Anfragen nach Stellungnahmen. Die Schilderungen lassen daher den Umfang der Mission des Personals offen. Der Bericht folgt auf ein Treffen des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am 4. November in Riad. Die offizielle saudische Darstellung bestätigt, dass die beiden Verteidigungsministerien neben Vereinbarungen zu Industrie, Landwirtschaft und Umwelt auch ein Abkommen unterzeichneten. Diese Ankündigung belegt den formellen Rahmen der Zusammenarbeit, bestätigt aber weder die gemeldeten Beraterteams noch deren Tätigkeiten.

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