Usman Khawaja: Australien nutzte schon vor dem Kapstadt-Test 2018 Sandpapier
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Usman Khawaja hat behauptet, Australien habe während des zweiten Tests seiner Südafrika-Tour 2018 den Ball mit Sandpapier bearbeitet, also bereits vor dem Vorfall in Kapstadt, der zur Sperre dreier Spieler führte. Seine am 6. November in einem Interview und Berichten über seine Memoiren Sabr veröffentlichte Darstellung widerspricht der Vorstellung, nur eine kleine Gruppe habe von dem Plan gewusst. Die Vorwürfe sind seine Schilderung und keine neuen Ermittlungsergebnisse der Cricket-Behörden. Khawaja zufolge wurde in der Umkleidekabine im St George's Park in Port Elizabeth, heute Gqeberha, offen über Sandpapier gesprochen. Cameron Bancroft habe sich freiwillig gemeldet, es während des ersten Innings Südafrikas in diesem Spiel zu benutzen. Das Wissen unter Spielern und Betreuern beschrieb Khawaja so: „Wir waren es alle.“ Er sagt auch, er habe nach dem anschließenden Kapstadt-Test für kollektive Verantwortung plädiert. Cricket Australia erklärte, die ihr vorgelegten relevanten Informationen seien berücksichtigt worden. Ein Sprecher sagte, die Organisation sei weiterhin „von den Ergebnissen unseres Integritätsverfahrens überzeugt“; die Möglichkeit, relevante Informationen vorzulegen, bestehe weiterhin. In einer gemeinsamen Erklärung vom Mai 2021 bestritten die Bowler Pat Cummins, Josh Hazlewood, Mitchell Starc und Nathan Lyon, vor den Bildern auf der Großleinwand in Newlands gewusst zu haben, dass eine fremde Substanz auf das Spielfeld gebracht worden war. Der Kapstadt-Skandal 2018 führte dazu, dass Cricket Australia Steve Smith und David Warner für 12 Monate und Bancroft für neun Monate sperrte. Khawaja widmet das betreffende Kapitel seiner Memoiren diesen drei Spielern. Seine neu veröffentlichte Darstellung wirft erneut die Fragen auf, wann auf jener Tour erstmals Sandpapier verwendet wurde und wie weit das Wissen darüber verbreitet war.

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