Baden-Württembergs Hagel reist für Sicherheitsgespräche und Gedenken nach Israel
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Manuel Hagel, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, ist am frühen Samstagabend mit einer Delegation von Frankfurt zu einem mehrtägigen Israelbesuch aufgebrochen. Nach Angaben seines Ministeriums umfasst das Programm Jerusalem und Tel Aviv sowie Gespräche über Cyberabwehr, Drohnenabwehr und die Arbeit der israelischen Polizei. „Freundschaft zeigt sich in schwierigen Zeiten“, sagte Hagel vor der Abreise. Die Delegation komme, um zu lernen und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Israel könne bei Angriffen Regierung, Wissenschaftler und Start-ups innerhalb weniger Minuten zusammenbringen, während eine vergleichbare Abstimmung zu Hause Tage dauern könne, sagte er. Er will israelisches Cyberwissen mit Baden-Württembergs Ingenieurskompetenz und mittelständischen Unternehmen verbinden. Hagel soll bei der Eröffnung der Cyber Week in Tel Aviv sprechen und in Yad Vashem einen Kranz niederlegen. Am Montag, dem 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome von 1938, plant er einen Besuch der Gedenkstätte für das Nova-Festival. Dort ermordeten von der Hamas angeführte Terroristen während des Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 Festivalbesucher. Die Reise soll außerdem ein Treffen mit Vertretern christlicher Gemeinden in Taybeh umfassen. Hagel hat seine Ämter in der Landesregierung seit Mai inne. Als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion besuchte er Israel bereits zu Ostern 2024 und dabei auch einen von der Hamas angegriffenen Kibbuz. Die Sicherheitsgespräche, der Konferenzauftritt und die Gedenkstättenbesuche der aktuellen Reiseroute sind weiterhin geplante Programmpunkte.

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