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Papst Leo XIV. ruft bei Messe mit rund 40.000 Gläubigen in Paysandú zur Einheit auf

Papst Leo XIV. hat am 7. November bei einer Messe im uruguayischen Paysandú zu Einheit und gemeinsamer Verantwortung aufgerufen. Er feierte den Gottesdienst im Parque París Londres vor etwa 40.000 Gläubigen, wie ein Bulletin des Presseamts des Heiligen Stuhls unter Berufung auf örtliche Behörden mitteilte. Vor der Zeremonie begrüßte er die Teilnehmenden aus einem offenen Fahrzeug. In seiner Predigt griff Leo drei örtliche Symbole auf: die internationale General-Artigas-Brücke, Palmenhaine und Mate. Anhand der Brücke über den Fluss Uruguay beschrieb er Verbindungen zwischen benachbarten Völkern und die Bedeutung der Kommunikation. Solche Verbindungen bräuchten ein festes Fundament, sagte er und verknüpfte das Bild mit dem religiösen Leben der Gemeinschaft. Der Papst beschrieb Palmen, die gemeinsam in Hainen wachsen, als Bild für Gemeinschaft und gemeinsame karitative Arbeit. Mate stellte er als Zeichen von Freundschaft, Gastfreundschaft und Begegnung dar. Über diese Tradition sagte Leo: „Sie lehrt uns zu teilen und zusammen zu sein und stärkt die Bande, die uns als Brüder und Schwestern verbinden.“ Zudem rief er zu religiöser Bildung für Kinder und Jugendliche, zur Unterstützung von Familien und älteren Menschen sowie zur Fortsetzung karitativer Dienste auf. Leo erinnerte an den seligen Jacinto Vera, Bischof von Montevideo, und dessen Reisen zu Pferd, um Kranke zu versorgen. Nach der Messe dankte ihm der Bischof von Salto, Arturo Eduardo Fajardo Bustamante. Anschließend besuchte Leo die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, vor der sich laut dem vatikanischen Bulletin etwa 1.000 Menschen versammelt hatten. Er enthüllte eine Gedenktafel, segnete die Anwesenden und begrüßte Kranke.

Quellen

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