Rabbi Hirsch rät freigelassenem Jeschiwa-Studenten im Video, das Torastudium fortzusetzen
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Ein am Samstag veröffentlichtes Video zeigt, wie Rabbi Moshe Hillel Hirsch dem frisch verheirateten Jeschiwa-Studenten Yaari Liberman rät, sein Torastudium fortzusetzen, statt ein ihm angebotenes Dienstmodell anzunehmen. Liberman besuchte den Rabbiner nach seiner Entlassung aus Militärhaft. Der Bericht nennt keinen Zeitpunkt für das Gespräch. Liberman schilderte die Wahl zwischen einem Dienstmodell, das auf die religiöse Lebensweise von Haredim Rücksicht nehmen soll, und der Fortsetzung seines Studiums im Kollel mit dem Risiko erneuter Haft. Er sagte Hirsch, er werde dessen Entscheidung folgen. Laut dem Begleittext zur Aufnahme musste er sich nach seiner Freilassung erneut zum Wehrdienst melden. Hirsch riet vom Einrücken ab und erläuterte seine Bedenken hinsichtlich der angebotenen Zusicherungen, der möglichen Wirkung von Libermans Entscheidung auf andere Jeschiwa-Studenten und der Fortführung seiner religiösen Lebensweise. Hirsch sagte: „Das wird die Moral sehr, sehr vieler junger Männer schwächen.“ Er beendete das Gespräch mit einem Segen für Liberman. Dem Bericht zufolge wurde Liberman während der Festwoche nach seiner Hochzeit inhaftiert, nachdem ein früherer Versuch, ihn festzunehmen, gescheitert war. Im Gespräch schilderte Liberman auch religiöse Schwierigkeiten in der Haft und sagte, eine Soldatin habe ihn beim Amida-Gebet unterbrochen. Diese Einzelheiten geben seine eigene Erfahrung wieder; die neu veröffentlichte Aufnahme konzentriert sich auf den religiösen Rat, den er nach seiner Freilassung suchte.

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