Demonstration in Amsterdam fordert stärkeren niederländischen Druck auf Israel
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Demonstranten versammelten sich am 8. November in Amsterdam, um wegen des Gaza-Krieges stärkeren niederländischen Druck auf Israel zu fordern. Nach Schätzung der Veranstalter nahmen mindestens 200.000 Menschen an der vierten Demonstration unter dem Motto „Rote Linie“ teil. Die Teilnehmer zogen vom Museumplein um den Vondelpark und zurück zum Platz; die Teilnehmerzahl stammt von den Veranstaltern. Die Veranstalter forderten maximalen politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf Israel. Dreizehn Organisationen beteiligten sich, darunter Amnesty International, Oxfam Novib und Save the Children. Viele Demonstranten trugen rote Kleidung und führten rote oder palästinensische Flaggen mit sich. Die vorherige Demonstration im Oktober 2025 hatte schätzungsweise 250.000 Menschen angezogen. Ministerpräsident Rob Jetten hatte bei seiner Pressekonferenz am 6. November erklärt, dass er nicht teilnehmen werde. Auf die Frage nach seiner Teilnahme an einer früheren Demonstration sagte er, er habe damals eine andere Rolle gehabt: „Das würde ich jetzt nicht für angemessen halten.“ Jetten erklärte, sein Kabinett habe die humanitäre Hilfe erhöht, medizinische Evakuierungen kranker Kinder nach Jordanien unterstützt, Produkte aus Siedlungen beschränkt und über die europäische Diplomatie Druck ausgeübt. In einer gesondert veröffentlichten Erläuterung ihrer Einsätze in Gaza erklärten die israelischen Streitkräfte, ihr Ziel sei der Schutz israelischer Zivilisten und das Vorgehen gegen Terrororganisationen, vor allem die Hamas, unter Einhaltung des Völkerrechts. Das Militär erklärte, die Hamas platziere militärische Infrastruktur unter Zivilisten und mutmaßliche Verstöße israelischer Soldaten würden untersucht.

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