Efrat Rayten fordert Notstandsregierung nach Berichten über Schin-Bet-Verhöre
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Die Knesset-Abgeordnete Efrat Rayten hat am 8. November zur schnellstmöglichen Bildung einer nationalen Notstandsregierung aufgerufen. Sie verknüpfte ihren Appell mit Berichten über Verhöre des Schin Bet. Die Schilderungen aus den Verhörräumen seien zutiefst beunruhigend; sie warf dem Ministerpräsidenten vor, den Sicherheitsdienst für politische Ermittlungen zu nutzen, und verglich dies mit „finsteren Regimen auf Steroiden“. Rayten warnte, die israelische Demokratie sei ernsthaft in Gefahr, und verlangte einen Stopp dessen, was sie als Umbau der Staatsordnung bezeichnete. „Es bleibt keine Zeit“, schrieb sie. Ihrem Beitrag fügte sie einen Screenshot eines Berichts bei, wonach der Journalist und Balad-Aktivist Abed Abu Shehadeh, der des Kontakts zu einem ausländischen Agenten verdächtigt wird, bei einem Schin-Bet-Verhör zu politischen Themen befragt worden sei. Diese Vorwürfe zu den Verhören bildeten die Grundlage ihres Appells. In einer Erklärung vom 5. November hatte Rayten mitgeteilt, sie verlasse gerade die Residenz des Präsidenten, nachdem ihre Delegation Gadi Eisenkot offiziell für die Bildung einer Regierung des Wandels empfohlen habe. Sie bezeichnete die scheidende Regierung Netanyahu als beispiellose Bedrohung für Israels Sicherheit und Demokratie. Unter Verweis auf die Entwicklungen der vorangegangenen 48 Stunden hatte sie eine demokratische Notstandsregierung zur Rettung des Landes gefordert.


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