Gesundheitsministerium warnt vor Haarglättungsmittel DRAGONFLY
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Das Gesundheitsministerium hat am Sonntag, dem 8. November, vor der Verwendung und Vermarktung des Haarglättungsmittels DRAGONFLY gewarnt. Anlass war eine Meldung über eine Krankenhausaufnahme wegen einer Nierenschädigung nach einer Behandlung in einem häuslichen Friseursalon. Bei der Überprüfung habe sich ergeben, dass die Produktzulassung auf Antrag des Herstellers aufgehoben worden sei, obwohl die Verpackung weiterhin eine Genehmigung des Ministeriums ausweise. Das Ministerium forderte dazu auf, „die Verwendung und Vermarktung des Produkts sofort einzustellen“. DRAGONFLY sei nicht mehr in seinem Kosmetikregister aufgeführt. Der Hersteller habe zum Zeitpunkt der Erklärung auf die Bitte um Stellungnahme nicht geantwortet. Das Ministerium prüft die Umstände weiter und erklärte, es werde die Öffentlichkeit informieren, soweit die Erkenntnisse dies erforderten. Der Warnung gingen mehrere in den vergangenen zwei Monaten eingegangene Meldungen über Krankenhausaufnahmen nach Haarglättungen voraus. Nach Angaben des Ministeriums stellte eine Fachkommission einen eindeutigen ursächlichen Zusammenhang zwischen Haarglättungsmitteln mit Glyoxylsäure und akuten Nierenschädigungen fest. Die Zulassungen von Kosmetika mit diesem Inhaltsstoff seien aufgehoben worden; ihre Vermarktung, ihr Verkauf und ihre Verwendung in Israel seien seit Februar 2026 verboten. Die Erklärung berichtete nicht über einen Inhaltsstofftest bei DRAGONFLY. Das Ministerium empfahl Verbrauchern, Salons mit gültiger Betriebsgenehmigung zu wählen und Produktetiketten mit seinem Kosmetikregister abzugleichen, statt sich auf Verpackungsangaben zu verlassen. Es riet von Haarglättungen bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ab. Zudem warnte es, dass das Hinzufügen von Stoffen, das Verdünnen eines Produkts oder sonstige Änderungen seiner Zusammensetzung nach der Herstellung die Sicherheitsbewertung ungültig machten und Anwender unbekannten Konzentrationen aussetzen könnten.

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