One Zero erhält Investitionsanfragen, Shashua widerspricht Verkaufsbericht
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One Zero und ihre Aktionäre haben Anfragen zu Investitionen in die israelische Digitalbank erhalten, wie aus einer am 8. November veröffentlichten Stellungnahme der Bank hervorgeht. Eigentümer Amnon Shashua widersprach einem Bericht, wonach er die Kontrolle über die Bank verkaufen wolle, und erklärte: „Es gibt Gespräche über Investitionen, White-Label-Angebote und Ähnliches.“ Ein abgeschlossener Verkauf oder ein vereinbarter Eigentümerwechsel wurde nicht bekannt gegeben. Der Bericht beschrieb Präsentationen und Gespräche, die Vorstandschef Eyal Gafni und Verwaltungsratsvorsitzender Shuki Oren in den vergangenen Wochen geführt hätten. Mindestens drei Organisationen hätten Zugang zu einem Datenraum erhalten. Als Interessenten wurden das Investmenthaus Meitav und der Unternehmer Moti Ben-Moshe genannt. Den Angaben zufolge ging es um eine Bewertung von 1,1–1,2 Milliarden NIS und eine mögliche Kombination aus frischem Kapital für die Bank und dem Kauf eines Teils von Shashuas Aktien. Diese Bedingungen bleiben berichtete Vorschläge und sind keine bestätigte Transaktion. Die Stellungnahme der Bank war enger gefasst. Mehrere Interessenten hätten sich in den vergangenen Monaten wegen Investitionen und ergänzender Aktivitäten an die Bank und ihre Aktionäre gewandt. Sie werde informieren, sobald es etwas zu berichten gebe. Die Bank nannte keinen Investor und bestätigte weder einen Preis noch eine Eigentümerstruktur oder einen Verkauf der Kontrolle. One Zero öffnete 2022 offiziell für die Öffentlichkeit. Laut Bericht betrugen die Erträge im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 66 Millionen NIS, 33 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Publikumseinlagen lagen Ende Juni bei 3,8 Milliarden NIS. Etwaige Käufer bräuchten dem Bericht zufolge die Zustimmung der Bank of Israel.

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