Gespräche zwischen Gantz, Simchi und Hendel scheitern an roter Linie zu Haredi-Parteien
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Die Wahlgespräche zwischen Benny Gantz, Dedi Simchi und der Reservistenliste von Yoaz Hendel scheiterten am 5. Juli oder bewegten sich auf einen endgültigen Bruch zu, nachdem die Beteiligten ihre ideologischen Differenzen nicht überbrücken konnten. Eine Quelle vertrat die Auffassung, Hendel habe zu viel verlangt; ein weiterer Streitpunkt war, ob Gantz und Simchi öffentlich ausschließen würden, mit Haredi-Parteien in einer Regierung zu sitzen. Hendel prüft nun einen Weg mit Hili Tropper und erwägt außerdem eine national-rechte Option um Yuli Edelstein. Das Scheitern ist bedeutsam, weil kleine zionistische Listen der Mitte und der Mitte-rechts darüber entscheiden können, ob Stimmen unterhalb der Sperrklausel verloren gehen; eine verantwortungsvolle Reform des Dienstes sollte zugleich Tora-Gemeinschaften und die Stabilität der Koalition achten.
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Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen unterscheiden sich in der Sachfrage, wie endgültig das Scheitern ist. Ynet erklärt, die Verhandlungen seien nach einem Zusammenbruch auf Eis gelegt worden und Hendel spreche außerdem mit Hili Tropper, Yuli Edelstein und Ayelet Shaked. Maariv berichtet, die Gespräche bewegten sich nach einer ideologischen Sackgasse auf einen endgültigen Bruch zu, während Hendel andere Optionen prüfe. Kipa meldet, die Gespräche seien heute ohne Einigung beendet worden, zitiert jedoch zugleich Simchis Aussage im Radio, Hendel sei noch bei ihnen, auch wenn die Sache nicht abgeschlossen sei. Die übereinstimmenden Tatsachen sind einheitlich: Gantz, Simchi und Hendel erzielten keine Einigung; zu den Streitpunkten gehört die Frage, ob eine Zusammenarbeit mit Haredi-Parteien ausgeschlossen werden soll; und Hendel prüft alternative politische Partner. Es gibt keine weiteren sachlichen Widersprüche.

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