Simchi: Gespräche zwischen Hendel und Gantz dauern trotz Berichten über Scheitern an
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Dedi Simchi erklärte in einem Interview desselben Tages, er und Benny Gantz führten weit fortgeschrittene Gespräche über einen gemeinsamen Antritt zur Knesset-Wahl, und Yoaz Hendel bleibe trotz Berichten, die Gespräche seien geplatzt, Teil der Verhandlungen. Es sei keine Einigung erzielt worden, sagte Simchi; nach einem Gespräch mit Hendel bestehe er jedoch darauf, dass es keinen endgültigen Bruch gegeben habe. Er stellte die entstehende Liste als zionistische Brücke des Mitte-rechts-Spektrums dar, die haredische Parteien nicht boykottieren werde, schloss aber Parteien aus, die seiner Aussage zufolge Palästinenser über Israel stellten. Die Entwicklung ist bedeutsam, weil Bündnisse nahe der Sperrklausel darüber entscheiden können, ob Wähler des nationalen Lagers und der Mitte Stimmen verlieren oder eine breitere, stabile Koalition hervorbringen.
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Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen weichen sachlich darin voneinander ab, ob das Gesprächsformat Hendel-Gantz-Simchi gescheitert ist. Walla berichtet über Simchis Aussage vom 6. Juli, es habe keinen Bruch gegeben, keine Einigung sei erzielt worden und die Gespräche mit Hendel dauerten an. Israel National News, Zman Israel, Behadrei Haredim und JDN berichten, die Gespräche seien wegen der Zusage zur Koalition mit haredischen Parteien gescheitert, beendet worden oder steuerten auf den endgültigen Bruch zu. Die gemeinsamen Fakten sind einheitlich: Es gibt keine endgültige Einigung; der Streit dreht sich darum, ob eine Zusammenarbeit mit haredischen Parteien ausgeschlossen werden soll; Gantz, Simchi und Hendel verhandelten über einen gemeinsamen Antritt; und Hendel prüft andere politische Partner. Keine weiteren sachlichen Widersprüche.

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