Netanyahu tendiert zu Likud-Vorwahlen mit reservierten Kandidatenplätzen
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Ministerpräsident Benjamin Netanyahu tendiert Berichten zufolge zu vollständigen Likud-Vorwahlen in Verbindung mit vom Parteivorsitzenden reservierten Kandidatenplätzen, nachdem er am Wochenende noch eine Alternative mit einem Ernennungsausschuss unterstützt hatte; die Berichte wurden am Sonntagnachmittag veröffentlicht. Der Verfassungsausschuss der Partei soll um 20:00 Uhr beide Verfahren prüfen: Vorwahlen für die gesamte Liste mit reservierten Plätzen oder einen Ernennungsausschuss, der Minister und Knesset-Abgeordnete auswählt, während die Vertreter der Bezirke in Vorwahlen bestimmt werden. Die Berichte stimmen darin überein, dass interner Druck von Likud-Abgeordneten Netanyahu zu den Vorwahlen bewegte. Anzahl und Platzierung der reservierten Positionen sind weiterhin ungeklärt; die Schätzungen reichen von sieben bis zehn, und Vorschläge sehen mehrere davon weit oben auf der Liste vor.
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Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen einander sachlich bei Anzahl und Platzierung der reservierten Positionen: Ynet schätzt sieben; Israel Hayom hält sieben oder acht für wahrscheinlich, nachdem Netanyahu acht bis zehn angestrebt hatte; Srugim berichtet von einem erwarteten Vorschlag für acht bis zehn Positionen, davon vier unter den ersten zehn. Die übrigen Tatsachen werden einheitlich dargestellt: Der Likud-Verfassungsausschuss soll am Sonntagabend zwischen Vorwahlen mit von Netanyahu bestimmten Kandidaten und einer Alternative mit Ernennungsausschuss entscheiden, und Berichten zufolge bevorzugt Netanyahu die Vorwahloption.

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