Proteste gegen Einberufung vor Haus eines Ma’alot-Tzur-Funktionärs
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Rund 100 Gegner der Einberufung fuhren in organisierten Bussen nach Komemiyut und demonstrierten vor dem Haus eines Funktionärs von Ma’alot Tzur, der das Programm nach dem Tod seines Gründers, Rabbiner Yaakov Aharon Farber, übernehmen soll. Die Menge skandierte Parolen und verteilte Paschkewilim gegen den Funktionär und das Programm, das haredische Männer durch religiös angepasste Berufsausbildung in den Dienst der IDF integriert. Die Berichte unterschieden sich darin, ob Hershi Lando bereits neuer Leiter des Programms geworden war oder die Aufgabe erst übernehmen sollte. Farber gründete Ma’alot Tzur vor fast zwei Jahren; nach Angaben des Programms wurden etwa 500 Jeschiwa-Studenten eingezogen.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen sich sachlich bei der Größe der Menge und dem Status von Hershi Lando: N12 berichtet von rund 100 Demonstranten und nennt ihn den neuen Geschäftsführer; die Jerusalem Post berichtet von Dutzenden und nennt ihn den neuen Leiter; Haredi Newsline berichtet ebenfalls von Dutzenden und erklärt, die Demonstranten hätten behauptet, er solle die Organisation künftig führen. Die übrigen Fakten sind einheitlich: Die Demonstranten fuhren nach Komemiyut, protestierten vor oder nahe seinem Haus und wandten sich gegen Ma’alot Tzur.

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