Vertreter des Friedensrats: Israel setzt Gaza-Rahmenplan um
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Vertreter des Friedensrats erklärten am Montag, Israel setze den 15-Punkte-Rahmenplan für Gaza vor Ort um, obwohl es ihn öffentlich ablehne. Als Belege nannten sie einen Stopp gezielter Tötungen, die vollständige Einhaltung der Waffenruhe und die Kontrolle der IDF über 53% des Gazastreifens von der ursprünglichen Gelben Linie aus. Die öffentliche Haltung koste Israel internationale Anerkennung und Handlungsspielraum, falls die Hamas gegen die Vereinbarung verstoße. Das Büro des Ministerpräsidenten bestritt, dass Benjamin Netanjahu einem Rückzug aus Gaza zugestimmt habe. Netanjahu sagte, die IDF würden sich vor der vollständigen Entwaffnung der Hamas nicht zurückziehen; israelische Einsätze und das Vorgehen gegen Bedrohungen seien nicht eingestellt worden.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen einander sachlich bei gezielten Einsätzen: Von N12 und Walla zitierte Vertreter des Friedensrats berichten, gezielte Tötungen seien eingestellt worden, während Israel Hayom israelische Vertreter mit der Aussage zitiert, Einsätze und gezielte Maßnahmen seien nicht eingestellt worden. Die übrigen Fakten stimmen überein: Netanjahu lehnte öffentlich einen israelischen Rückzug vor der vollständigen Entwaffnung der Hamas ab, und das Büro des Ministerpräsidenten bestritt, dass er einem Rückzug zugestimmt habe.

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