Zum Hauptinhalt springen

Oberstes Gericht hebt Genehmigung für Echtzeit-Verfolgung von Wählern auf

Bild zum Artikel: Oberstes Gericht hebt Genehmigung für Echtzeit-Verfolgung von Wählern auf

Israels Oberstes Gericht hob einstimmig die Genehmigung auf, die das Plenum des Zentralen Wahlausschusses am 6. September erteilt hatte und die es Parteivertretern in Wahllokalen erlaubte, namentliche Echtzeitdaten darüber zu übermitteln, wer gewählt hatte. Richterin Yael Wilner entschied gemeinsam mit den Richtern Alex Stein und Khaled Kabub, dass es für eine solche Meldung keine eindeutige gesetzliche Grundlage gebe und sie rechtswidrig in die Privatsphäre der Wähler gemäß Abschnitt 2(9) des Datenschutzgesetzes eingreife. Das Urteil setzte die frühere Position des Ausschussvorsitzenden, Richter Noam Sohlberg, wieder in Kraft. Die Parteien dürfen weiterhin gleichberechtigt allgemeine Wahlbeteiligungsquoten für jedes Wahllokal erhalten, jedoch keine Wähleridentitäten, sofern die Knesset dies nicht ausdrücklich gesetzlich erlaubt.

Quellen

Sekundärquellen:1

Personen in dieser Meldung

Verwandte Meldungen

  1. Zwei neue Petitionen fechten Entscheidung des Wahlausschusses zur Wählerverfolgung an
  2. Israels 60-tägige Beschränkung von Wahlwerbung in Radio und Fernsehen tritt in Kraft
  3. Sohlberg erlaubt Ben-Gvir Rede bei Veranstaltung für Polizeifreiwillige
  4. Sohlberg ordnet Entfernung von Schas-Wahlkampfvideo mit IDF-Soldaten an
  5. Likud zieht gegen Sohlbergs Verbot von Meldungen zur Wahlbeteiligung vor den Obersten Gerichtshof

Etwas ist schiefgelaufen

Die Aktion konnte nicht abgeschlossen werden. Prüfen Sie Ihre Verbindung und versuchen Sie es erneut.