Sozialministerium beantragt Berichten zufolge Ausnahme von geplanter Kürzung um 140 Millionen Schekel
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Das Ministerium für Wohlfahrt und soziale Angelegenheiten soll am Donnerstagabend einen dringenden Appell an das Finanzministerium gerichtet haben, von einer vorgeschlagenen ressortübergreifenden Haushaltskürzung ausgenommen zu werden. Ein hochrangiger Ministeriumsvertreter warnte, die für den Sozialbereich erwartete Kürzung um rund 140 Millionen Schekel könne grundlegende Leistungen für besonders schutzbedürftige Menschen beeinträchtigen. Gefährdet sind unter anderem geplante Hilfen für Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, und Menschen mit Behinderungen. Der übergreifende Vorschlag sieht vor, den Ministeriumshaushalten etwa 2,6 Milliarden Schekel zur Finanzierung dringender Rüstungsbeschaffungen zu entziehen. Die Kürzung ist weiterhin ein Vorschlag; über eine Genehmigung oder Umsetzung wurde nicht berichtet.
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