Liberman nimmt Berichten zufolge keine Anrufe von Bennett und Eisenkot mehr an
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Der Vorsitzende von Yisrael Beytenu, Avigdor Liberman, nahm Berichten zufolge am Mittwoch, dem 28. Oktober, keine Anrufe von Naftali Bennett und Gadi Eisenkot mehr an, während ihre Parteien nach der Wahl ihre Möglichkeiten abwogen. Der gemeldete Abbruch des direkten Kontakts erfolgte, während Oppositionsparteien darüber berieten, wie sie ihre parlamentarische Arbeit in der neuen Knesset organisieren sollten. Liberman hielt Berichten zufolge an zwei Grenzen für Koalitionsverhandlungen fest: Er werde keiner von Benjamin Netanyahu geführten Regierung beitreten und nicht an der Bildung einer Regierung mitwirken, die von arabischen Parteien abhängig wäre. Statt sich auf eine weitere politische Initiative festzulegen, entschied er sich demnach abzuwarten. Die geschilderte Strategie betraf auch die Möglichkeit, dass ein Oppositionsführer einer Netanyahu-Regierung beitreten könnte. Liberman würde demnach bevorzugen, dass Eisenkot diesen Schritt unternimmt, falls es dazu kommt, und nicht er selbst. Außerdem sah er Berichten zufolge angesichts der sich abzeichnenden parlamentarischen Zusammensetzung keinen praktikablen Weg, Knesset-Präsident Amir Ohana abzulösen. Bereits am Mittwoch hatten Vertreter von Eisenkots Yashar, Libermans Yisrael Beytenu und Bennetts Gemeinsam auf Mitarbeiterebene über die parlamentarische Strategie beraten. Zu diesen Kontakten gehörten Bemühungen, den Präsidenten bei der Vereidigung der neuen Knesset zu ersetzen. Andere Oppositionsparteien strebten diesen Wechsel an, während der Likud ihn verhindern wollte.
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