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Umfeld von Rabbiner Yitzhak Yosef plant Berichten zufolge eine Beschränkung von Deris Befugnissen bei Shas

Personen aus dem Umfeld von Rabbiner Yitzhak Yosef wollen Berichten zufolge Änderungen anstreben, die Aryeh Deris Befugnisse als Shas-Vorsitzender einschränken und die rabbinische Führung der Partei stärken würden. Die vorgeschlagenen Schritte wurden am Mittwochabend, dem 28. Oktober, bekannt, nachdem vorläufige Wahlergebnisse einen deutlichen Rückgang gegenüber den 11 Sitzen der Partei in der scheidenden Knesset gezeigt hatten. Als erste Forderung wird erwogen, den Rat der Torah-Weisen von Shas einzuberufen, um das Wahlergebnis der Partei zu erörtern. Anschließend würde Rabbiner Yosef dem Bericht zufolge voraussichtlich seine formelle Ernennung zum Präsidenten des Rates anstreben. Die geschilderte Abfolge betrifft mögliche künftige Forderungen seines Umfelds; sie belegt weder, dass der Rat bereits zusammengetreten ist, noch, dass ein Präsident ernannt wurde. Personen aus Rabbiner Yosefs Umfeld vertreten Berichten zufolge die Auffassung, Deris Versuch, zugleich traditionell religiöse zionistische und charedische Wähler anzusprechen, sei gescheitert. Diese Erklärung ist ihre Bewertung des Wahlkampfs und keine gesicherte Darstellung der Gründe für die Entscheidungen der Wähler. Die berichtete Initiative folgt auf langjährige Spannungen zwischen Rabbiner Yosef und Deri, obwohl es vor der Wahl eine Versöhnung gegeben hatte. Im Mittelpunkt steht die Verteilung der Befugnisse zwischen dem Parteivorsitzenden und der rabbinischen Führung. Über einen vollzogenen Führungswechsel wurde nicht berichtet, und der Bericht enthielt keine öffentliche Stellungnahme Deris.

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