IDF meldet Festnahme von vier mutmaßlichen Waffenhändlern in Dschenin
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Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte teilten am Freitag mit, ihre Soldaten hätten bei einem am Donnerstag abgeschlossenen Einsatz im Stadtgebiet von Dschenin vier Menschen festgenommen, die sie als Terroristen bezeichneten. Nach Angaben des Militärs handelten die vier mit Waffen und waren zuvor in einem Netzwerk in Dschenin aktiv, das nach Darstellung der Armee während der Operation Eiserne Mauer zerschlagen wurde. Die Mitteilungen nennen weder Opfer noch beschlagnahmte Waffen. Laut der hebräischen Erklärung führten Soldaten der Einheit Duvdevan und der Fallschirmjägerbrigade den Einsatz unter Anleitung des Schin Bet und unter dem Kommando der Menasche-Brigade durch. Die Überschrift der Armee warf den Festgenommenen zudem vor, Anschläge vorbereitet zu haben. In der englischen Mitteilung hieß es: „Die Terroristen wurden zur weiteren Befragung an die Sicherheitskräfte übergeben.“ Das Militär nannte weder die Namen der Festgenommenen noch eine Gruppenzugehörigkeit. Eine frühere Mitteilung der IDF vom 15. Oktober schilderte einen gesonderten Einsatz in Dschenin. Demnach nahmen Soldaten der Einheit Duvdevan, erneut unter Anleitung des Schin Bet im Gebiet der Menasche-Brigade, einen Mann fest, den die Armee als maßgeblichen Waffenhändler desselben Netzwerks in Dschenin bezeichnete. Laut jener Erklärung kaufte und transportierte er Waffen für das Netzwerk. Die Armee erklärte, die Operation Eiserne Mauer habe sich gegen Terrornetzwerke in Lagern im nördlichen Samaria gerichtet. Aus der Mitteilung vom 30. Oktober geht nicht hervor, dass die vier in dieser Woche Festgenommenen an dem Fall vom 15. Oktober beteiligt waren oder dass Anklage erhoben wurde. Als nächsten Schritt nennt die Armee weitere Befragungen, ohne dafür einen Zeitplan oder einen Gerichtstermin anzugeben. In keiner der beiden Erklärungen ist eine Darstellung der Festgenommenen enthalten.
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