Mohsen Rezaei warnt Europa wegen seiner Unterstützung für Israel
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Mohsen Rezaei warnte die europäischen Unterstützer Israels am Freitag, dem 30. Oktober, sie müssten für ihre Haltung gegenüber Iran einen Preis zahlen. In einem englischsprachigen Beitrag auf X verknüpfte er seine Warnung mit der europäischen Unterstützung für Israel und Klagen über die finanziellen Folgen eines Krieges mit Iran. Er richtete sich an Europa insgesamt, ohne ein einzelnes Land zu nennen. „Jetzt seid ihr an der Reihe zu zahlen“, schrieb Rezaei. Er warf europäischen Unterstützern vor, das zu beklatschen, was er als israelische Kriegsverbrechen bezeichnete. Dabei handelte es sich um eine Anschuldigung in seinem Beitrag und nicht um eine unabhängig festgestellte Tatsache. Die Erklärung nannte weder eine konkrete Vergeltungsmaßnahme noch einen Geldbetrag oder eine Frist. Sie legte auch keinen konkreten nächsten Schritt für europäische Regierungen dar. Die Warnung erinnerte an Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz beim G7-Gipfel in Kanada am 17. Juni 2025. In einem Interview an diesem Tag beschrieb Merz Israels Vorgehen gegen Iran als „Drecksarbeit“ für andere. Diese Äußerungen lagen mehr als ein Jahr vor der Warnung vom Freitag und waren keine Reaktion auf den neuen Beitrag. Merz machte das Regime in Teheran für Gewalt jenseits der iranischen Grenzen verantwortlich und nannte ausdrücklich dessen Unterstützung für Hamas und Hisbollah. Er sagte, der Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 wäre ohne dieses Regime nicht möglich gewesen. Im selben Interview argumentierte er, eine Rückkehr zu Verhandlungen könne weitere militärische Interventionen überflüssig machen.
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