Coldi legt Plan für Seed-Finanzierung über 2 Millionen Dollar zum Ausbau von Sprach-KI vor
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Coldi, ein israelisches Start-up, das sprachbasierte künstliche Intelligenz für Verkaufsgespräche entwickelt, hat bekannt gegeben, dass es eine Seed-Finanzierungsrunde über 2 Millionen Dollar anstrebt. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher 500.000 Dollar eingeworben. Die geplante Runde würde die Produktentwicklung und den Ausbau des Geschäftsbetriebs finanzieren; ihr Abschluss wurde nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen nennt drei Bereiche für die geplanten Investitionen: Produkt und technische Entwicklung, Marketing sowie Vertrieb und Kundenbetreuung. Zu den Produktprioritäten gehören die Einstellung von Ingenieuren und KI-Fachkräften, die Verbesserung mehrsprachiger Gespräche und zusätzliche Integrationen mit Unternehmenssoftware. Die Plattform von Coldi bearbeitet ein- und ausgehende Anrufe, prüft potenzielle Kunden, vereinbart Termine und übergibt geeignete Gespräche an menschliche Vertriebsmitarbeiter. Die Software verbindet Telefondienste mit Kundenverwaltungssystemen und Kalendern. Geschäftsführer Or Goldshmidt sagte: „Die Veränderung, für die Coldi steht, liegt darin, an welcher Stelle der menschliche Verkäufer in den Verkaufsprozess eintritt.“ Überzeugungsarbeit, Urteilsvermögen und Verkaufsabschlüsse bleiben nach Darstellung des Unternehmens Aufgaben für Menschen. Goldshmidt und Mitgründer Ilia Ronin gründeten Coldi im Jahr 2025. Nach Angaben des Unternehmens ging sein hebräischsprachiger Dienst im September 2026 in den produktiven Betrieb. Der nun offengelegte Finanzierungsplan würde die Weiterentwicklung dieser bestehenden Plattform unterstützen und stellt keinen Start eines neuen Dienstes dar.
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