Ägypten fordert in Telefonat mit Iran Flexibilität zur Verhinderung neuer Kämpfe in der Region
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Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty hat am Dienstagabend, dem 3. November, mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi über Bemühungen telefoniert, erneute Kämpfe in der Region zu verhindern. Nach Angaben des ägyptischen Außenministeriums ging es um die jüngsten regionalen Entwicklungen und die Sorge vor einer erneuten militärischen Eskalation. Ministeriumssprecher Botschafter Nader Zaki bezeichnete das Telefonat als Teil der regelmäßigen Konsultationen zwischen den beiden Ministern. Sie erörterten die intensiven Bemühungen regionaler Partner, Spannungen abzubauen, der Diplomatie Vorrang zu geben und zu Verhandlungen zurückzukehren. Nach ägyptischer Darstellung zielen diese Bemühungen auf ein umfassendes Abkommen ab, das die Anliegen aller Parteien berücksichtigt. Abdelatty forderte alle Parteien auf, die nötige Flexibilität zu zeigen und sich ernsthaft an der Suche nach einem politischen Ausweg aus der Krise zu beteiligen. Eine politische Lösung würde der Region schwerwiegende Risiken ersparen, sagte er. Sein Appell zur Flexibilität richtete sich an alle Seiten und wurde nicht als Forderung allein an Iran dargestellt. Der ägyptische Minister betonte außerdem die Sicherheit der Golfstaaten. Er bezeichnete sie als Erweiterung der nationalen Sicherheit Ägyptens und der arabischen Staaten sowie als besondere Priorität für Kairo. Er rief zu anhaltender Zurückhaltung und intensiveren diplomatischen Kontakten auf, um eine militärische Eskalation zu verhindern. Die Mitteilung des Ministeriums kündigte weder ein Abkommen noch ein geplantes Treffen oder eine aus dem Telefonat hervorgegangene Frist an.

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