Jüdische Führungspersönlichkeiten in New York verteidigen Letitia James’ Bilanz beim Antisemitismus
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Führungspersönlichkeiten der jüdischen Gemeinschaft in New York haben die Reaktionsbereitschaft von Generalstaatsanwältin Letitia James bei Antisemitismus verteidigt, während ihre republikanische Herausforderin Saritha Komatireddy vor der Wahl am 3. November ihre Bilanz infrage stellte. Neu veröffentlichte Interviews zeigten Unterstützung für die demokratische Amtsinhaberin, zugleich aber Sorgen um die Sicherheit jüdischer Wähler und Interesse an der Botschaft ihrer Gegnerin. Mark Treyger, Geschäftsführer des Jewish Community Relations Council of New York, beschrieb James als für die Gemeinschaft gut erreichbar. Er erinnerte daran, wie sie ihren Terminplan für den gesamten Bundesstaat änderte, um einen äthiopisch-israelischen Geschäftsinhaber in Harlem zu unterstützen, der antiisraelischen Anfeindungen ausgesetzt war, und sich anschließend persönlich weiter um den Fall kümmerte. James’ Wahlkampfteam wies die Kritik der Herausforderin zurück und erklärte, sie habe während ihrer gesamten Laufbahn mit jüdischen Gemeinschaften zusammengearbeitet. Binyamin Krauss, Leiter der SAR Academy in der Bronx, widersprach der Darstellung, James ignoriere Antisemitismus. „Das entspricht nicht meiner Erfahrung“, sagte er. Krauss erklärte, James habe in der Vorwoche die Schule besucht und mit Schülern gesprochen, betonte jedoch, dass er damit keine Kandidatin unterstütze. Rabbiner Elie Weinstock vom Jewish Center of Atlantic Beach beschrieb die Beunruhigung jüdischer Wähler angesichts des Antisemitismus und ihren Wunsch nach Zusicherungen von Unterstützung. Moshe Davis, der unter Eric Adams das Antisemitismusbüro des Bürgermeisters von New York City leitete, sagte, Komatireddys Botschaft könne jüdische Wähler ansprechen. Zugleich beschrieb er James als beständig an der Seite jüdischer New Yorker. Phylisa Wisdom, die das Antisemitismusbüro des amtierenden Bürgermeisters leitet, verteidigte James’ langjähriges Engagement und ihren Einsatz der Befugnisse ihres Amtes. Die Einschätzungen verdeutlichten unterschiedliche Sichtweisen innerhalb der Gemeinschaft, bevor die Wähler am Dienstag zwischen der Amtsinhaberin und ihrer republikanischen Gegnerin entscheiden.
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