Brava Security erhält 15 Millionen Dollar für Tests von KI-Cybersicherheitsabwehr
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Das israelische Cybersicherheits-Startup Brava Security hat am 4. November eine Seed-Finanzierung über 15 Millionen Dollar bekannt gegeben, um seine Plattform für KI-Sicherheitstests weiterzuentwickeln und in Nordamerika zu expandieren. F2 Venture Capital und Pitango führten die Runde an. Zu den Einzelinvestoren zählen Führungskräfte von Anthropic, Microsoft und Check Point; die Mitteilung nennt diese Unternehmen nicht als Firmeninvestoren. Brava zufolge erzeugt das System direkt in der Umgebung eines Kunden die digitalen Spuren, die ein Cyberangriff hinterlassen würde, ohne den Angriff selbst auszuführen. Anschließend prüft es, ob die bestehenden Sicherheitswerkzeuge der Organisation diese Spuren erkennen. Vorstandschef und Mitgründer Idan Basre beschrieb das Ziel so: „Wir prüfen, was ihnen entgeht, und schließen die Lücken.“ Nach Angaben des Unternehmens kann die Plattform Erkennungsregeln umschreiben, Fehler bei der Erfassung oder Übertragung von Sicherheitsprotokollen beheben und prüfen, ob die Änderungen die festgestellten Lücken schließen. Sie arbeitet neben bestehenden Sicherheitsprodukten. Brava erklärt, zu seinen Kunden gehörten Fortune-100-Unternehmen aus Einzelhandel, Energieversorgung und Gastgewerbe. Basre gründete Brava gemeinsam mit Technologiechef Itay Gabbay. Das Unternehmen hat rund 20 Beschäftigte, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel und ein wachsendes Vertriebsteam in den Vereinigten Staaten. Es will die Finanzierung für die weitere Produktentwicklung und die Expansion in Nordamerika nutzen, einschließlich Geschäftsmöglichkeiten im Finanzdienstleistungssektor und bei staatlichen Stellen.

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