KKL-JNF-Bildungschef erläutert Finanzierung von Jugendzentren und Bildungsarbeit in der Diaspora
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Die Abteilung für Bildung und Gemeindearbeit von KKL-JNF gibt mehr als 60 Millionen Schekel für Chancen junger Menschen und mehr als 100 Millionen Schekel für die Arbeit mit jüdischen Gemeinden im Ausland aus. Das sagte Abteilungsleiter Sar-Shalom Gerbi in einem am 5. November veröffentlichten Interview. Er bezeichnete den Etat als den größten Abteilungshaushalt der Organisation. Auf welchen Haushaltszeitraum sich die Beträge beziehen, wurde im Interview nicht angegeben. Gerbi zufolge sind fünf Exzellenzzentren in Beit Sche'an, Nof HaGalil, Migdal HaEmek, Akko und Kirjat Malachi in Betrieb. Er beschrieb ein Zentrumsmodell mit einem eigenen Gebäude für etwa 20 Millionen Schekel und einem Betriebsbudget von rund 2 Millionen Schekel jährlich. Die Zentren bieten nachmittags schulische Unterstützung, naturwissenschaftliches und technisches Lernen, die Förderung sozialer Kompetenzen sowie Orientierung für Dienst und Beruf. „Jeder Junge und jedes Mädchen verdient eine echte Chance“, sagte Gerbi. Die Auslandsarbeit umfasst die Ausbildung von Führungskräften, pädagogische Instrumente gegen Hetze und Versuche, Israel zu delegitimieren, sowie Seminare, die jährlich Hunderte Lehrkräfte und Führungspersönlichkeiten jüdischer Gemeinden nach Israel bringen. In Israel unterstützt die Abteilung auch Jugendbewegungen, Jugendorganisationen und Vorbereitungsprogramme. Gerbi betonte die Verbindung zwischen religiösen und säkularen Israelis, den Respekt vor der jüdischen Tradition und die Trennung von Parteipolitik und Bildung. Das Interview erschien vor einer internationalen Bildungskonferenz, die für den 9.–10. November im Jerusalemer Kongresszentrum Binyanei Ha'uma geplant ist. Gerbi erläuterte bestehende Aktivitäten und Ausgaben; eine neue Haushaltsbewilligung kündigte er nicht an.

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