Polizei friert NIS 183 Millionen bei Histadrut-Korruptionsermittlungen ein
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Die Polizei fror im Rahmen der Korruptionsermittlungen zur Histadrut rund NIS 183 Millionen auf Konten ein, die Menora und mehreren Führungskräften zugeordnet werden. Berichten zufolge beschlagnahmte die National Fraud Investigation Unit von Lahav 433 Gelder des Unternehmens und Guthaben auf persönlichen Konten von Führungskräften, nachdem Ermittler erklärt hatten, die Beweislage in dem Fall habe sich verdichtet. Das Teilverfahren betrifft den Verdacht, Menora habe den Abschluss und die Verlängerung einer Histadrut-Medikamentenversicherung mithilfe von Vergünstigungen und Zahlungen an den Versicherungsvertreter Ezra Gabay vorangetrieben, mutmaßlich weil er den Histadrut-Vorsitzenden Arnon Bar-David beeinflussen konnte. Die Führungskräfte sollen in dieser Woche zu weiteren Vernehmungen vorgeladen werden.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen stimmen darin überein, dass die Polizei bei den Korruptionsermittlungen zur Histadrut Gelder auf Konten von Menora und Führungskräften einfror, Lahav 433 von einer verdichteten Beweislage spricht, das Teilverfahren mutmaßliche Vergünstigungen und Zahlungen an Ezra Gabay im Zusammenhang mit einer Histadrut-Medikamentenversicherung betrifft und Führungskräfte erneut vernommen werden sollen. Sie weichen bei der genauen Summe und Aufteilung voneinander ab: Ynet nennt NIS 93 Millionen auf Menora-Konten plus NIS 93 Millionen auf Konten von fünf Führungskräften; Channel 13 und Walla nennen NIS 93 Millionen auf Unternehmenskonten plus rund NIS 90 Millionen auf persönlichen Konten; Calcalist nennt insgesamt NIS 183 Millionen, gibt jedoch widersprüchliche Aufteilungen von 93/90 und 90/93 an; Globes berichtet von Dutzenden Millionen ohne genaue Aufteilung.

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